Manöver zum Hamburger Hafengeburtstag 2008

Artilleristen unter den "Fischköppen"

Bei einem Manöver zum Hamburger Hafengeburtstag erlebten die Karnevalisten von der Schweren Artillerie den hanseatischen Frohsinn.

Nach dem Motto "der Weg ist das Ziel" machte man zunächst im Deutschen Panzermuseum in Munster halt. Hier suchten einige Kanoniere schon nach den Einkaufswagen, um sich für den nächsten Linzer Rathaussturm einzudecken. Sie mussten es allerdings bei einem informativen Überblick über die deutsche und internationale Entwicklungsgeschichte des Panzers belassen.

In der Hansestadt angekommen, verteilten sich die Artilleristen und ihre Manöverbeobachter schnell auf die Zimmer des "Jungen Hotels Hamburg", um anschließend für eine Stärkung ins Brauhaus Groninger einzukehren. Danach tauchte man ab in das Getümmel rund um den Hafengeburtstag.

Der nächste Tag begann mit einer Barkassen-Rundfahrt durch den Hamburger Hafen. Hier konnten wegen des Ehrentages des größten deutschen Hafens eine Menge Schiffe beobachtet werden. Im Anschluss ging es dann in die Ständige Vertretung des Rheinlandes, wo man den Einheimischen kurzerhand den richtigen Verzehr des Kölner Lieblingsgetränks am lebenden Beispiel erläuterte. Dabei durften diverse Gesangs- und sogar eine Tanzeinlage zur Freude der anderen Gäste und der Thekenmannschaft natürlich nicht fehlen. Den Rest des Abends verbrachte man dann wiederum in kleineren Gruppen im bunten Treiben des Hafens.

Tags darauf hatte man sich eigentlich früh für einen Besuch des Fischmarktes verabredet. Doch die meisten hatten sich nach langer Feier lieber einer intensiven Augenpflege unterzogen, so dass es nur ein paar "Durchmacher" auf die Hamburger Traditionsveranstaltung verschlagen hatte. Um auch den kulturellen Ansprüchen einer solchen Fahrt gerecht zu werden, führte Commodore Christian Siebertz seine Kanoniere an diesem Tag vorbei an den Sehenswürdigkeiten von Hamburg: Bahnhof, Petrikirche, Afrikahaus, Nikolaikirche und Rathaus. Nur den Michel hatte man dabei irgendwie vergessen... Für die Stärkung am Abend ging es dann in ein brasilianisches Restaurant mit All-You-Can-Eat-Erlebnis, bei dem wohl niemand hungrig geblieben sein wird.

Den letzten Tag begann man dann wieder auf dem Wasser. Diesesmal mit einer Alsterrundfahrt, vorbei an den Residenzen der betuchteren Hanseaten. Wie auch auf der Hinfahrt sollte dann wieder "der Weg das Ziel" sein und so besuchte man noch die Schiffbegrüßungsanlage Wedel, bevor es wieder Richtung Heimat ging.