Sitzung der Großen Linzer KG 2007

Die Sitzung fand wie neuerdings üblich in der Stadthalle zu Linz statt. Die Artilleristen trafen sich vorab zum Appell in ihrer Stuff bei Wirt Walter. Nach einer kleinen Stärkung durch Kölsch und Frikadellen kontrollierte der Spieß die Truppe - allerdings wesentlich schärfer als sonst. Für Einzelfälle holte er sich sogar den Klamottenbär als Fachmann in Uniformfragen zur Seite. So kostete es mindestens einen Kameraden einen Eintrag in das Spießbuch, womit eine unfreiwillige Spende von 10l Kölsch verbunden ist.

Nach dieser eingehenden Kontrolle und der Übergabe an den Commodore verließ man dann die Lokalität in Richtung Stadthalle (3x Fallen), wo man an den reservierten Tischen auch schon auf die Veteranen und einige Artilleristenfrauen traf. Los ging das Programm und die Kameraden hatten viel Freude an den Wortvorträgen sowie Musik- und Tanzeinlagen. Nur für die Gesangseinlage des Prinzen und seiner Adjutanten machte man gern von den angebotenen Ohrstöpseln Gebrauch.

Zu gegebener Zeit mussten sich die Artilleristen dann aber aufmachen, um sich im Sängerheim auf ihren Auftritt vorzubereiten. Nur der liebe Schießmeister hatte Probleme, weil er seine "rote" Ansons-Tüte mit seinen Utensilien nicht finden konnte. Er hätte fast nicht teilgenommen, bis auf einmal das blau-silberne Teil endlich gefunden wurde...

Der Großmeister der Auftritte (namentlich Markus Siebertz) hatte sich in dieser Session etwas ganz besonderes einfallen lassen. Als Grün-Weisse Blechbüchsenarmee marschierten die Kameraden in riesigen Tonnen gekleidet in die Stadthalle ein, um dem grün-weissen Prinzen Toni I. zu huldigen. Angeführt wurde die Truppe von der Oberbüchse Hubi Blech (Commodore Christian Siebertz), der nach kurzer Ansprache den Befehl zum Blechbüchsentanz gab. Nach dieser Darbietung übergab er das Kommando an die Musikleitungsbüchse Edgar Blech (Heinz Bündgen), der die Kameraden zum Blechbüchsenmarsch aufstellen ließ. Die mitgebrachten Gießkannen wurden sodann zu kleinen und großen Trompeten umfunktioniert, während die Büchsen an den Armen zum Trommeln auf der Tonne dienten. Man spielte den allseits beliebten und lange bekannten Marsch der Grün-Weissen. Der Auftritt kam gut beim Publikum an, wie uns von vielen Seiten berichtet wurde. Anschließend gönnte man sich noch ein Ründchen Bier in der Dose (aber aus dem Glas!) bevor es an's Umziehen ging. Zurück in der Uniform ließ man den Abend beim restlichen Programm (und auch danach) stimmungsvoll ausklingen.