Den Auftakt der Barbarafeier 2007 im Haus Bucheneck gestaltete Commodore Christian Siebertz mit einem Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr. Er erinnerte dabei an die vielen Unternehmungen und Ereignisse - vom Blechbüchsenauftritt bis hin zum neuen Prunkwagen.
Nachdem die Artilleristenfamilie die Vorspeise eingenommen hatte, ging man zu den ersten Ehrungen über: Patrick Stein und Jens Schröder wurden mit dem Korpsorden als neue inaktive Mitglieder „vervollständigt“. Auch Alt-Feldkoch Josef Tewes wurde dieses wichtige Zeichen der Vereinszugehörigkeit überreicht.
Der Gang zum Buffet, welches der Jahreszeit entsprechend etwas „kühl“ ausfiel, bildete die Pause zu den nächsten Auszeichnungen des Abends: Hermann Hoppen und Franz Adams wurden für 25jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Dabei betitelte der Commodore den Hauptmann Franz fälschlicherweise als Oberleutnant. Ein Fehler, der sich auch in der zugehörigen Urkunde wiederfand. Der Vorstand entschuldigte sich natürlich sogleich und versprach Besserung für das nächste mal. Ebenfalls für ihre Vereinszugehörigkeit wurden Norbert Adams (20 Jahre) und Martin Hoppen (10 Jahre) geehrt. Wie es in der Artillerie Brauch ist, überreichte der Commodore ihnen für die vollgemachte Dekade einen goldenen Streifen, der an der Uniform zu tragen ist.
Wiederum unterbrochen von einem Gang zum Essen schlossen sich weitere Ehrungen von Vereinsjubilaren an. Die Veteranen Heinz Paffhausen und Christian Adams wurden jeweils für ihre 40jährige Treue zu Korps und Kanonieren ausgezeichnet. Als Veteranen, die nicht mehr der Uniformpflicht unterliegen, erhielten sie eine goldene „Bombe“, die als äußeres Zeichen am Krätzchen zu tragen ist. Anschließend kam es zu noch zu zwei Beförderungen: Aufgrund ihrer besonderen Einsatzfreude für das Korps wurden Markus Siebertz zum Fähnrich und Werner Pörzgen zum Hauptmann ernannt.
Als weiterer Höhepunkt des Abends folgte die Auszeichnung von Peter Honnef, genannt „Et Schoof“, mit dem Orden Clowneritis Linzensis 2007. Nachdem Commodore Christian Siebertz den Anwesenden die karnevalistische Laufbahn des Ehrengastes aufgezeigt hatte, überreichte der Vorstand und Christian Adams als Stifter diese hohe karnevalistische Auszeichnung an den Ehrengast, der sich wiederum mit einer Rede bei den Kanonieren bedankte.
Mit einer weihnachtlich-karnevalistischen Einlage überraschten danach Christa Keller, Trudi Schmahl, Karin Siebertz und Anita Pörzgen. Im Playback zu „Heilig Abend op dem Dom“ wagten sie mehrmal den Versuch, den mitgebrachten Blechinstrumenten Klänge zu entlocken. Die Artilleristenfamilie bedankte sich mit einem kräftigen Applaus.
Weihnachtlich blieb es, als anschließend der Heilige Mann seinen Besuch abstattete. Auch in diesem Jahr hatte er dem ein oder anderen der versammelten Kanoniere wieder etwas zu sagen. Unter anderem konnte er Schießmeister Hubert Rahm endlich mit der lange vermissten „ruuden Ansons-Tütt“ beglücken. Nach seinen diversen Läuterungen für die Kameraden, erlaubte er sich allerdings selbst einen kleinen Faux-Pas. Er hatte sich schon verabschiedet und den Saal verlassen, als er, allerdings ohne seine bekannte Kopfbedeckung, wieder herein kam: Denn die Geschenke für die holde Weiblichkeit waren vergessen worden... Die Nachbesserung dieses kleinen Ausrutschers folgte sogleich.