Herbstmanöver nach Köln 2003

Für den 9. Oktober hatte der Commodore der Schweren Artillerie, Heinz Bündgen, seine Kanoniere ins Manöver beordert. Unter dem Decknamen "Kölsche Kartuschen" sollte das Gebiet rund um den Kölner Dom erkundet werden. Unterstützt wurden die Artilleristen durch den noch amtierenden Prinzen Nipf I. und seine Adjutanten "Mänes" Rüddel und "Seifemann" Bernd Burkard. Um an möglichst umfangreiche Informationen über das Manövergebiet zu gelangen, wurde vereinbart, im Zielgebiet viele Gespräche mit Einheimischen in deren Getränkeausgabestätten zu führen. Sicherheitshalber hatte die Generalität der Schweren Artillerie einen Ortskundigen engagiert, der zielstrebig die oben genannten Lokalitäten ansteuerte, aber auch einiges an Anekdötchen über Köln und deren Originale zu erzählen wusste. Da die Linzer Artilleristen bekanntermaßen ungern zu Fuß unterwegs sind und der Commodore einer möglichen Meuterei zuvor kommen wollte, wurde im Päffgen in der Friesenstraße Lager bezogen. Nachdem jeder ein kräftigendes Mahl und individuell Flüssigkeit zu sich genommen hatte, brach man auf, um den letzten Zug nach Linz zu erreichen. Um die Kunde des erfolgreichen Manövers "Kölsche Kartuschen" noch in der gleichen Nacht an die Linzer Bürger weiter zu geben, entschlossen sich Prinz Nipf und einige heimatverbundene Artilleristen die Lokalität am Linzer Gestade aufzusuchen, in der zu dieser späten Stunde noch die meisten Einheimischen anzutreffen waren. Ein schönes Manöver mit viel Spass fand so einen passenden Abschluss.